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Griechenland - Griechenland - Griechenland

Landesinformationen

Segeln in den schönsten Revieren mit österreichischem Weltumsegler

Adriatic Sailing & Tours

 

Informationen über Land und Meer

GEOGRAPHIE

Griechenland liegt am südöstlichen Rand Europas und hat eine Gesamtfläche von 131.990 qkm. Es grenzt im Norden an Albanien, das ehemalige Jugoslawien und Bulgarien, und im Osten an die Türkei, in einer Gesamtlänge von 1.228 km.

Bodenbeschaffenheit: Meist gebirgig, mit Bergketten, die sich bis ans Meer erstrecken und Halbinseln oder Inselketten bilden. Am südlichsten Rand der Balkanhalbinsel gelegen, ist Griechenland ein vornehmlich steiniges Land aus Bergen und Inseln.

Nach einer Überlieferung hat Gott, als er die Welt erschuf, die Erde mit Hilfe eines Siebes verteilt und jedes Land reichlich mit Boden versorgt. Dann warf er die im Sieb gebliebenen Steine über die Schulter - so entstand Griechenland. Mehr als zwei Drittel des Landes sind als hügelig oder gebirgig zu bezeichnen. Das Pindos-Massiv erstreckt sich vom Nordwesten nach Südosten quer über das Festland.

Die Küstenlänge des Festlandes beträgt 4000 km, die 9.841 Inseln, von denen 114 bewohnt sind, weisen weitere 11.000 km Küste auf. Höchster Berg ist der Olymp mit 2.917 m, nach der Mythologie Sitz der zwölf Götter. Längster Fluß ist der Achelos mit 220 km.

Nutzfläche: 23% Ackerland, 40% Wiesen- und Weideland, 20% Forst- und Waldgebiete, 9% Sonstiges.

Klima: Mittelmeerklima. Im Sommer heiß und trocken, im Winter mild. Regenfälle meistens im Herbst und im Winter.

Flora: Bäume: vor allem weiße Pappeln, Zypressen, Edelkastanien, Fichten, Pinien, Tannen und Olivenbäume. Griechenland ist besonders reich an kultivierten und wilden Blumen, die auch in der griechischen Mythologie erwähnt werden, wie Anemonen, Veilchen, Tulpen, Narzissen und vielen anderen.

Fauna: Alle im Mittelmeerraum vorkommenden Arten. Wild: Wildschwein, Bär, Wildkatze, braunes Eichhörnchen, Schakal, Fuchs, Hirsch, Wolf. Eine seltene weiße Ziege kommt auf Kreta vor. Es gibt 358 Vogelarten. Zwei Drittel davon sind Wandervögel. Unter den Raubvögeln sind der goldene Adler und der Kaiseradler sowie verschiedene Arten von Falken zu nennen. Darüber hinaus gibt es eine Vielfalt von Vögeln wie Habicht, Eule, Pelikan, Fasan, Rebhuhn, Waldschnepfe und Nachtigall.

Meeresfauna: Etwa 246 Meerestiere sind in den griechischen Meeren zu finden. Unter den bekanntesten Arten sind die rote Meeräsche, der Hummer, die Garnele, die Krabbe, die Auster, die Muschel und die Herzmuschel. Delphine erscheinen immer noch in den griechischen Meeren. Flußfische sind selten, außer der Forelle.

Uhrzeit: 2 Stunden vor GMT

Regionen

Griechenland ist in zehn geschichtlichen/geographischen Regionen aufgeteilt. Die nördlichste ist Makedonien mit einer Fläche von 34.177 qkm und einer Bevölkerung von 2.263.099 Einwohnern. Hauptstadt Griechenlands und größte Stadt des Landes ist Athen mit über 3 Mio. Einwohnern. Piräus ist der wichtigste Hafen, Thessaloniki, mit ca. 1 Mio. Einwohnern, ist die Hauptstadt der Provinz Makedonien. Thessaloniki, das bedeutendste Wirtschafts- und Kulturzentrum in Nordgriechenland, ist ein wichtiger Hafen und gilt als das Tor zum Balkan.

DAS VOLK

Bevölkerung: 10.264.156 Einwohner (Volkszählung von 1991). Mehr als 4 Mio. Griechen leben nach Schätzungen im Ausland, darunter über 2 Mio. in den USA. Griechenlands Bevölkerung zeigt ein homogenes Bild. Eine religiöse muslimische Minderheit lebt im Nordosten des Landes, zusammengesetzt aus Moslimen türkischer Herkunft, Pomaken und Romas.

 

 

 

Religionszugehörigkeit: 97,6% der Staatsbürger sind griechisch-orthodox, 1,3% Moslems, 0,4% katholisch, 0,1% protestantisch, 0,6% sonstige, einschließlich Juden. Die freie Religionsausübung ist in der Verfassung verankert. Die griechisch-orthodoxe Kirche ist autokephal und untersteht, was das Dogma anbelangt, wie alle orthodoxen Kirchen dem Ökumenischen Patriarchat. Auf dem Heiligen Berg Athos, auf der Halbinsel Chalkidiki in Makedonien, liegt die autonome Mönchsrepublik Athos, in der seit Jahrhunderten 20 griechisch-orthodoxe Klöster existieren.

Sprache: Die Landessprache ist Griechisch. Seit 3500 Jahren schriftlich überliefert, ist sie die älteste Sprache Europas und stellt ein ein starkes Element nationaler Kontinuität dar. Die neugriechische Sprache stützt sich auf dasselbe Idiom, das Homer benutzte. Das griechische Alphabet und die griechische Sprache haben alle westlichen Sprachen nachhaltig beeinflußt. Heutzutage sind die Griechen jedoch die einzigen, die diese linguistische Kontinuität sicherstellen. In dieser Hinsicht unterscheidet sich das Griechische entschieden vom Lateinischen, aus dem zahlreiche neo-lateinische Sprachen - von Rumänisch bis Portugiesisch - hervorgingen, bevor es selbst erlosch.

GESCHICHTE

Die Geschichte Griechenlands reicht ungefähr 4000 Jahre zurück. Die Bewohner des Festlandes, die Hellenen, rüsteten umfangreiche See- und Militärexpeditionen aus und erforschten das Mittelmeer und das Schwarze Meer, bis zum Atlantik und dem Kaukasusgebirge. Eine dieser Expeditionen, die Belagerung von Troja, wird in dem ersten großen europäischen Werk, Homers Ilias, beschrieben. Im gesamten Mittelmeerraum, in Kleinasien und an der nordafrikanischen Küste wurden infolge der Reisen zur Erschließung neuer Märkte zahlreiche griechische Siedlungen gegründet.

Während der klassischen Periode (5. Jh. v.Chr.) bestand Griechenland aus Stadtstaaten; der größte war Athen, gefolgt von Sparta und Theben. Ein entschiedener Geist von Unabhängigkeit und Freiheitsliebe verhalf den Griechen zum Sieg über die Perser, in Schlachten, die in die Geschichte der Zivilisation eingegangen sind: Marathon, Thermopylen, Salamis und Platäa.

In der zweiten Hälfte des 4. Jh. v.Chr. eroberten die Griechen, angeführt von Alexander dem Großen, den größten Teil der damals bekannten Welt und suchten ihn zu hellenisieren.

146 v.Chr. fiel Griechenland an die Römer. 330 n.Chr. verlegte Kaiser Konstantin die Hauptstadt des römischen Reiches nach Konstantinopel und begründete damit das oströmische Reich, das westliche Historiker im 19. Jh. "byzantinisches Reich" oder kurz "Byzanz" nannten. Byzanz transformierte das sprachliche Erbe des antiken Griechenland in ein Medium für die neue christliche Zivilisation.

Das byzantinische Reich fiel 1453 an die Türken, und die Griechen blieben fast 400 Jahre lang unter dem ottomanischen Joch. Während dieser Zeit behielten sie ihre Sprache, ihre Religion und ihre nationale Identität.

Am 25. März 1821 erhoben sich die Griechen gegen die Türken und erkämpften bis 1928 ihre Unabhängigkeit. Da der neue Staat nur einen winzigen Teil des Landes umfaßte, ging der Kampf für die Befreiung aller von Griechen bewohnten Gebiete weiter. 1864 kamen die Ionischen Inseln zu Griechenland zurück, 1881 Teile von Epirus und Thessalien. Kreta, die Ostägäis und Makedonien kamen 1913 hinzu und West-Thrakien 1919. Nach dem II. Weltkrieg wurden auch die Dodekanes-Inseln an Griechenland zurückgegeben.

Während des II. Weltkrieges besiegte Griechenland die Italiener, fiel aber trotz heftigen Widerstandes unter die Besatzung der deutschen Wehrmacht. Im Anschluß daran organisierte sich die Resistance. Der anschließende Bürgerkrieg verlangte Griechenland weitere Opfer ab. Seit dem Fall der Militärdiktatur (1967-1974) und der Abschaffung der Monarchie ist Griechenland eine parlamentarische Präsidialdemokratie.

Griechenland wurde 1952 Mitglied der NATO und 1981 Mitglied der EG. 1992 ist Griechenland der WEU beigetreten. Griechenland ist ferner Mitglied der UN und des IWF, der OSZE, der OECD, des Europarates und anderer westlicher Institutionen. Die westeuropäische Orientierung des Landes wurde durch die Ratifizierung des Vertrages von Maastricht, mit 270 der 300 Stimmen, im griechischen Parlament bestätigt.

STAATSFORM

Die geltende Verfassung des Landes, 1975 verabschiedet und 1986 novelliert, bestimmt die Staatsform als parlamentarische Demokratie, an deren Spitze der Präsident der Republik steht. Die Legislative wird vom Parlament ausgeübt, dem 300 Volksvertreter angehören, die Exekutive von der Regierung und dem Präsidenten der Republik. Parlamentswahlen werden alle vier Jahre abgehalten. Der Präsident der Republik wird vom Parlament für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt. Präsident der Republik ist Konstantinos Stephanopoulos. Ministerpräsident ist Konstantinos Simitis, Vorsitzender der Panhellenischen Sozialistischen Bewegung (PASOK).

Flagge: Die griechische Flagge besteht aus vier weißen und fünf blauen waagerechten Streifen mit einem weißen Kreuz auf blauem Grund an der oberen linken Ecke.

Erziehungswesen: Das griechische Schulsystem sieht eine neunjährige Schulpflicht vor. Die Ausbildung an den öffentlichen Schulen und an den Universitäten ist kostenlos. 4,5% des Bruttosozialproduktes werden für die Erziehung ausgegeben.

Gesundheitswesen: 80% der Bevölkerung werden durch zwei Krankenkassen versorgt: die IKA für Arbeiter und Angestellte und die OGA für die Beschäftigten in der Landwirtschaft.

Verteidigung: 6,4% des Bruttosozialproduktes gehen an den Verteidigungsetat. Die Kosten betrugen 1991 442 US-Dollar pro Kopf der Bevölkerung. Das ist die höchste Rate in der NATO.

Nationale Währung ist der Euro 

 

WIND & WETTER

Griechenland ist ein sehr weit verzweigtes Land mit vielen thermischen Einflüssen - im Allgemeinen ist zu sagen, dass
während der Monate September bis Mai mit heftigen Gewittern, einhergehend mit recht starken Winden zu rechnen
ist. Hiervon betroffen sind vor allem die Gebiete um Korfu, der ambrakische Golf sowie die Golfe von Patras
und Korinth. Während der Sommermonate scheint Griechenland mit dem Sonnengott einen Kontrakt 
abgeschlossen haben... 

K L I M A Jän. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Tagestemperaturen 14 14 16 20 25 30 33 33 29 23 19 15
Nachttemperaturen 7 7 8 11 16 20 23 23 19 15 12 9
Wassertemperaturen 14 14 14 15 18 22 24 25 23 21 19 16

Der Meltemi in der nördlichen Ägäis

Vorwiegend in der Zeit von Juni bis Mitte September auftretend, trocken und relativ kühl aus NO.

Der Meltemi in der südlichen Ägäis

Am stärksten zwischen Juli und August aus NW mit Spitzen bis zu 8 Bft.

Der Schirokko

Südostwind, vorwiegend im Frühjahr und Herbst auftretend - Anzeichen sind fallendes Barometer bzw. zunehmende
Luftfeuchtigkeit mit einhergehender Dünung. Kann im Winterhalbjahr Sturmstärke erreichen.

 

WIND & WETTER NACH GEBIETE IN DEN SOMMERMONATEN 

Ionisches Meer

Vormittags meist schwacher, wechselnder Wind, nachmittags gleichmäßige Brise aus NW bis N, am späteren
Nachmittag mit 4-6 Bft. Nach Sonnenuntergang kann der Wind völlig abflauen.

Golf von Patras und Korinth

Morgens oft Windstille, vormittags leichter bis mäßiger Wind aus W, welcher am Nachmittag zunimmt.
Besonders in der Durchfahrt zwischen Rion und Antirion bereitet das Aufkreuzen in westl. Richtung
Mühe, da Strom die Fahrt behindert.

Südlicher Peloponnes

Es wehen Winde aus westlicher Richtung, im Bereich Kythira und Antikythira herrschen in der Meltemizeit
Winde aus N bis NO vor. Drehende, jedoch meist weniger starke Winde kommen im Bereich des
Messenischen und Lakonischen Golfes vor - allerdings muss mit Fallböen und unangenehmer Dünung
gerechnet werden.

Östlicher Peloponnes

Ebenfalls drehende Winde mit schwachen Ausläufern des Meltemi's. Der Meltemi selbst, ist in Spetsai, Dokos
und in der Straße von Ydra aus östlicher Richtung spürbar.

Saronischer Golf

Brisen aus wechselnden Richtungen - mit zunehmender Nähe zum Kap Sounion ist der Meltemi zu bemerken.

 

Gönnen Sie sich den besonderen Urlaub - segeln Sie doch mit! 

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